Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

   smart-kind.de

für Harmonie von Mensch und Pferd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Sprach"-schule 

 

zum Erlernen der Pferdesprache bzw. Aufbau der Harmonie durch richtige Kommunikation zwischen Mensch und Pferd.

 

Hier ist noch sehr viel Arbeit bei vielen Reitern und Pferdebesitzern und -betreuern zu leisten.

In einigen Ställen habe ich erlebt, dass dort Pferde sein sollen, die schwierig im Umgang sind und die nur 1-2 Personen aus der Box oder von der Wiese holen, weil es zu gefährlich sei.

Bisher habe ich jedesmal festgestellt, dass es an den Menschen lag, weil sie das Pferd nicht verstanden haben. Oftmals hatte das Pferd ein Problem und hat es auf seine Weise signalisiert. Die Mensce haben es dast nie erkannt, weil sie einfach die oft feinen Signale übersehen haben. Dann fallen Sätze wie "Der/die will dich nur testen", "der/die ist aggressiv", "der/die ist super ängstlich bzw. scheu", "bei diesem Pferd muss du einfach hart sein und dich durchsetzen" oder so ähnlich.

Solch eine Stute ist mir vor Kurzem untergekommen. Von ihr heisst es immer noch, dass sie einfach nicht zu händeln sei. Sie reisst sich los, rennt vor, schubst usw. Man kann sie nur mit einem Ritual von an bestimmter Stelle zu gebender Leckerlis durch die Tore führen. Nun arbeite ich zu 95% aus Überzeugung ohne Leckerlis. Die gibt es später in den Trog oder in Ausnahmen am Ende der Trainingseinheit. Ich hab in der Natur oder auf Weiden noch nie ein Pferd gesehen, dass dem anderen ein Leckerchen gab, wenn es das tat was das andere Pferd wollte.....

Also hab ich das auch bei dieser Stute erst gar nicht angefangen, hab sie in der Box aufgehalfert (was ja gar nicht geht, wenn Fremde es versuchen) und auf die Weide durch mehrere Tore geführt und an mehreren Tagen danach ebenso von der Weide in die Box geführt. Einmal ist sie mir tatsächlich abgehauen, aber da war ich nicht genug konzentriert und hab im falschen Moment nicht aufgepasst. logisch, dass sie losrannte - bis in die Box zusammen mit anderen, die gesehen hatten, dass ein wichtiges Tor offen war. Da gab es kein Halten und 4 Stuten standen dann jede in ihrer Box. Glück gehabt!

Wie ich das gemacht habe, dass sie an allen anderen Tagen sogar zu mir kam, sich den Führstrick anlegen lies und mir am lockeren Seil im richtigen Abstand folgte?

Das ist kein Geheimnis - ich hab ihr gleich beim Erstkontakt die Gelegenheit gegeben zu mir zu kommen und hab sie nicht bedrängt. Erst nach etwa 10 min hab ich das Halfter aufgezogen. Dasselbe Abends beim reinholen von der Wiese. Hab ihr wieder dei Zeit gegeben und erst mach einigen Minuten den Führstrick eingehakt und sie ruhig geführt.

Und das geht nur, wenn man auf das Individuum eingeht, welches da vor einem steht. Jedes Pferd ist anders, ab die Signale sind gleich. Es gibt eigentlich nur eine Pferdesprache. Und wenn man die versteht und selbst spricht, dann klappt das Miteinander auch mit den schwierigen Pfeden - mal schneller, mal sehr langsam. Die Pferde müssen ja auch erst mal Vertrauen aufbauen, dass da jemand ist, der wirklich das meint, was er "sagt". 

Leider "reden" wir mit unserem Körper andauernd zu den Pferden ohne das wir das meinen, was wir vermitteln. Da muss das Pferd erst mal kapieren, dass es auf einmal anders ist.

 

Und wie wir das alles und vieles mehr lernen und anwenden können vermittle ich gern in meinen Kursen.

Ganz individuell mit "Problem"pferden über mehrere Tage (die jeweilige Zeit auf das Konzentrationsvermögen von Pferd und Mensch angepasst) oder wenn nötig länger oder ganz allgemein als Grundlagenkurs.

Hier sind wir zu Hause (ab Dezember 2017)

 

Kerkenkamp 65 in 47533 Kleve auf dem Gestüt Arntz / Stall am Deich 

Routenplaner mit Google Maps

Der Stall am Deich auf Facebook

 

Cookie-Regelung

Diese Website verwendet Cookies, zum Speichern von Informationen auf Ihrem Computer.

Stimmen Sie dem zu?